Chiptuning Softwareanpassung

Die wichtigste Entwicklung auf diesem Gebiet ist das Motorsteuergerät (ECU = Electronic Control Unit). Das Motorsteuergerät ist für das gesamte Motormanagement verantwortlich und kontrolliert, steuert und regelt alle wichtigen Funktionen des Fahrzeuges. Dies geschieht unter Berücksichtigung des jeweiligen Lastzustandes des Motors in Abhängigkeit der Drehzahl und Umgebungsverhältnisse (Außentemperatur, Luftdichte, Motortemperatur, etc). Das alles wird durch die Erfassung der Betriebs- und Fahrdaten durch entsprechende Fühler und Sensoren, die beispielsweise Drücke, Temperaturen, Drehzahl, Geschwindigkeit und Luftmassen mit hoher Präzision aufnehmen, ermöglicht. Das Motorsteuergerät arbeitet nun die, in einem Chip (EPROM) gespeicherten Werte mit allen festgelegten Kennfeldern und Kriterien für Einspritzung, Zündung, Ladedruck und Lambda ab. So wird beispielsweise laufend in Abhängigkeit des Lastenzustandes und der Umgebungsparameter der beste Zündzeitpunkt bestimmt und die optimale Kraftstoffmenge in Verbindung mit dem idealen Einspritzzeitpunkt und dem passenden Ladedruck errechnet.

Diese Daten werden nun beim Chiptuning optimiert, d.h. die Kennfelder für Einspritzung (bei Benzinmotoren auch Zündung) und Ladedruckregelung, werden in Abhängigkeit zueinander über den gesamten Drehzahlbereich gemessen, ausgewertet und durch gezielte Computerprogrammierung in Abhängigkeit zu Last und Drehzahl im Toleranzbereich verändert.

Dies geschieht in einer Weise, dass die maximale Leistung und das maximale Drehmoment, unter Berücksichtigung der Langlebigkeit des Motors sowie des minimalsten Kraftstoffverbrauchs, in einem optimalen Verhältnis zueinander stehen. Dadurch wird eine höhere Leistung des Motors, vor allem aber auch ein wesentlich höherer Drehmomentverlauf erreicht. Leistungs- und Drehmomentsteigerungen zwischen 20% und 50% sind bei Turbomotoren , 8% und 12% bei normalen Saugmotoren realisierbar, wodurch Beschleunigung, Agilität und Höchstgeschwindigkeit erheblich verbessert werden. Der Motor wird insgesamt lebendiger und kraftvoller.

Dadurch das der Motor nach dem Chiptuning einen besseren Wirkungsgrad erzielt, ist im Durchschnitt mit einer Kraftstoffersparnis von ca. 0.5 - 1.5 Litern / 100 Km zu rechnen. Chiptuning lohnt sich also doppelt !

Chipgetunte Benzinmotoren sollten dann eine Oktanklasse höherwertigeren Kraftstoff tanken (Normal -> Super, bzw. Super -> SuperPlus). Ebenso wird der Einsatz eines Sportluftfilters (Textilfilter) empfohlen.



Zusatzsteuergeräte Tuning Box

Neben Chip-Tuning & OBD II Motortuning wird von einigen Anbietern auch eine weitere Variante der Leistungssteigerung angeboten. Das Zusatzsteuergerät ist die zweite Möglichkeit die Leistung zu steigern. Dies allerdings ist nicht ganz unproblematisch. Bei Zusatzsteuergeräten wird der Kabelbaum in der Nähe der Einspritzpumpe aufgetrennt und eine Blackbox eingebaut. Die über Zwischenstecker in den Kabelbaum geschalteten Blackboxen dagegen beeinflussen das serienmäßige Programm, in dem sie Mess- und Stellgrößen nachträglich verändern. Sie gaukeln dem Serien - Steuergerät beispielsweise eine niedrigere Einspritzmenge vor, worauf dieses sofort nachregelt.

Durch Eingriff in die Fördermengenregelung (Einspritzmenge) wird dabei pauschal der Füllgrad des Brennraums erhöht. Nachteil: Durch die einfache elektronische Gestaltung der Blackbox ist es nicht möglich z.B. den Ladedruck / Drehmoment / E-Gas / Luftmassenmesser und andere wichtige Parameter entsprechend anzupassen.

Folgende Probleme sind nicht vermeidbar: Sehr starke Rußbildung durch den nicht angepassten Ladedruck. Stark erhöhte Zylindertemperaturen, da der Treibstoff nicht immer in die Kolbenmulde eingespritzt wird sondern auch unkontrolliert gegen die Zylinderwand. Hierbei besteht die große Gefahr, dass der Ölfilm abreißt oder der Kolben durchbrennt.

Ein weiterer Nachteil des Zusatzsteuergerätes ist in der Einstellung der Geräte zu finden. Hier hat jeder Laie die Möglichkeit, selbst Einstellungen vorzunehmen, die evtl. deutlich über die Belastbarkeit des Motors bzw. der dazugehörigen Komponenten gehen.

Kaltstartprobleme und Ruckeln sowie verstärkte Rußbildung sind entsprechend oft die Folge durch unsauberes Einspritzen.

Des weiteren hat der Hersteller die Problematik der Zusatzsteuergeräte bzw. Blackbox erkannt. Bei den neueren Steuergerätetypen wird heute die Manipulation von außen erkannt. Das heißt: Das Steuergerät erkennt die Manipulation durch ein Zusatzsteuergerät bzw. Blackbox von außen, und speichert es als festen Fehler ab. Auch wenn das Zusatzsteuergerät bzw. Blackbox wieder aus dem Fahrzeug ausgebaut wird, bleibt dieser Fehler im Steuergerät gespeichert. Dieser Fehler kann nur von einer autorisierten Werkstatt des Herstellers gelöscht werden. Dieser gespeicherte Fehler wird dem Hersteller gemeldet, mit angaben des Fahrzeugtyp`s und der Fahrgestellnummer. Das heißt für den Kunden, wenn er einen Garantie bzw. Gewährleistungsanspruch gelten machen möchte, kann ihm dies unter umständen verweigert werden, da sein Fahrzeug vorher manipuliert wurde.

Ein gut geschriebenes Programm, dass mittels der Diagnoseschnittstelle in das Steuergerät übertragen wird, in einem äußerlich unveränderten Originalgehäuse kann dagegen vom Hersteller mit nur sehr viel Aufwand enttarnt werden, das gaben z.B. die Audi & VW - Techniker unumwunden zu.

 

Fazit: Wer mehr Power für seinen Motor haben möchte, bekommt bei unserem Chip-Tunen bzw. OBD II Motortuning das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Chip-Tunen und OBD II Motortuning heißt Fahrspaß mit einem völlig neuen Fahrgefühl.



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